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Altersvorsorge · 5 Min.

ETF-Altersvorsorge 2026 – flexibel und renditestark

Warum für die meisten Privatanleger ein ETF-Sparplan die beste Altersvorsorge ist – ohne Versicherungs-Komplexität.

Ein Welt-ETF-Sparplan kombiniert hohe Renditeerwartung (historisch 6–8 % p. a. mit FTSE All-World) mit voller Flexibilität: Sparraten können angepasst werden, Geld bleibt jederzeit verfügbar, im Ruhestand ist ein Entnahmeplan einfach umsetzbar.

Wie viel monatlich sparen?

Faustformel: Sie brauchen im Ruhestand etwa 70–80 % Ihres letzten Nettoeinkommens. Bei 3.000 € Wunsch-Netto sind das 2.100–2.400 € monatlich. Die gesetzliche Rente deckt nur ca. 50 % – die Lücke beträgt 1.000–1.200 € pro Monat. Um diese Lücke aus dem Depot zu finanzieren (4 %-Regel), brauchen Sie ca. 300.000–360.000 € Endvermögen.

Rechenbeispiel über 40 Jahre

Bei 200 € monatlich, 6 % Jahresrendite und 40 Jahren Anlagedauer: ca. 400.000 € Endvermögen. Bei 400 € monatlich: ca. 800.000 €. Wer früher startet und höhere Sparraten realisiert, kann auch über 1 Mio. € Vermögen ansparen.

Entnahmeplan im Ruhestand

Die klassische 4 %-Regel: 4 % des Vermögens pro Jahr entnehmen, der Rest bleibt investiert. Bei 300.000 € Vermögen also 1.000 € monatliche Entnahme. Bei 6 % durchschnittlicher Rendite wächst das Vermögen netto trotz Entnahme. Praktisch über monatliche ETF-Anteils-Verkäufe oder Dividenden-Strategie umsetzbar.

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Häufig gestellte Fragen

Welcher ETF für die Altersvorsorge? +

Welt-ETFs wie Vanguard FTSE All-World oder iShares MSCI World – breit diversifiziert, niedrige Kosten, lange Erfolgsbilanz.

Was passiert bei einem Crash kurz vor der Rente? +

Risikomanagement: 3–5 Jahre vor Rentenbeginn schrittweise umschichten in defensive Anlagen (Tagesgeld, Festgeld, Anleihen-ETFs). So vermeiden Sie, im Crash zu schlechtem Kurs verkaufen zu müssen.

Lohnt sich ETF-Altersvorsorge auch ab 50? +

Ja. Auch mit 15 Jahren Anlagehorizont kann ein ETF-Sparplan mehr bringen als eine Riester-Versicherung – wegen niedrigerer Kosten und voller Flexibilität.