Wer mit 25 monatlich 200 € in einen Welt-ETF anlegt und 40 Jahre durchhält, hat bei 6 % Jahresrendite zur Rente knapp 400.000 €. Wer erst mit 35 startet, hat bei gleicher Sparrate nur 200.000 € – die Hälfte. Der Zeitfaktor ist die wichtigste Stellschraube.
Drei Säulen verstehen
Erste Säule: Gesetzliche Rente – Pflicht für Angestellte, aber meist nicht ausreichend. Zweite Säule: Betriebliche Altersvorsorge (bAV) – vom Arbeitgeber bezuschusst, lohnt sich fast immer. Dritte Säule: Private Altersvorsorge – Riester, Rürup oder ETF-Sparplan. Wir empfehlen für die meisten den ETF-Sparplan als flexibelste und renditestärkste Form.
Versicherungen im Berufseinstieg
Berufsunfähigkeitsversicherung: oberste Priorität. Wer berufsunfähig wird, verliert sein Einkommen – das ist das größte unkalkulierbare Risiko. Beiträge sind in jungen Jahren günstig, im Schadensfall werden 50–80 % des Nettoeinkommens als Rente gezahlt. Haftpflichtversicherung: Pflicht. Krankenversicherung: gesetzlich oder privat – bei Privat-Wahl gut überlegen.
Konkreter Start mit 25
Schritt 1: bAV beim Arbeitgeber abfragen – wenn er bezuschusst, mitnehmen. Schritt 2: ETF-Sparplan einrichten (200–400 € monatlich in einen Welt-ETF). Schritt 3: Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, solange Sie gesund sind. Schritt 4: Notgroschen aufbauen (3–6 Monatsausgaben aufs Tagesgeld).