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Altersvorsorge · 7 Min.

Altersvorsorge für Berufseinsteiger 2026 – früh starten, mehr profitieren

Mit 25 anzufangen ist 10 Jahre besser als mit 35. Warum früher Start so viel mehr bringt – und wie man konkret loslegt.

Wer mit 25 monatlich 200 € in einen Welt-ETF anlegt und 40 Jahre durchhält, hat bei 6 % Jahresrendite zur Rente knapp 400.000 €. Wer erst mit 35 startet, hat bei gleicher Sparrate nur 200.000 € – die Hälfte. Der Zeitfaktor ist die wichtigste Stellschraube.

Drei Säulen verstehen

Erste Säule: Gesetzliche Rente – Pflicht für Angestellte, aber meist nicht ausreichend. Zweite Säule: Betriebliche Altersvorsorge (bAV) – vom Arbeitgeber bezuschusst, lohnt sich fast immer. Dritte Säule: Private Altersvorsorge – Riester, Rürup oder ETF-Sparplan. Wir empfehlen für die meisten den ETF-Sparplan als flexibelste und renditestärkste Form.

Versicherungen im Berufseinstieg

Berufsunfähigkeitsversicherung: oberste Priorität. Wer berufsunfähig wird, verliert sein Einkommen – das ist das größte unkalkulierbare Risiko. Beiträge sind in jungen Jahren günstig, im Schadensfall werden 50–80 % des Nettoeinkommens als Rente gezahlt. Haftpflichtversicherung: Pflicht. Krankenversicherung: gesetzlich oder privat – bei Privat-Wahl gut überlegen.

Konkreter Start mit 25

Schritt 1: bAV beim Arbeitgeber abfragen – wenn er bezuschusst, mitnehmen. Schritt 2: ETF-Sparplan einrichten (200–400 € monatlich in einen Welt-ETF). Schritt 3: Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, solange Sie gesund sind. Schritt 4: Notgroschen aufbauen (3–6 Monatsausgaben aufs Tagesgeld).

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Häufig gestellte Fragen

Wie viel sollte ich monatlich für die Altersvorsorge sparen? +

Faustregel: 10–15 % des Nettoeinkommens. Bei 2.500 € netto also 250–375 € monatlich. Wer mehr schafft, sollte auch mehr sparen – aber 10 % sind das absolute Minimum.

Ist die gesetzliche Rente noch sicher? +

Ja, das System wird nicht zusammenbrechen. Aber das Rentenniveau sinkt von aktuell 48 % auf voraussichtlich 43 % bis 2050 – Sie brauchen private Vorsorge, um Ihren Lebensstandard zu halten.

Riester oder ETF-Sparplan? +

Für die meisten ETF-Sparplan – flexibler, renditestärker, ohne Förder-Begrenzungen. Riester lohnt sich vor allem bei vielen Kindern (hohe Zulagen) und gleichzeitig sicherheitsorientierter Anlagepräferenz.