Bitcoin-Kauf ist 2026 unter der EU-MiCA-Verordnung deutlich regulierter als noch vor wenigen Jahren. Anbieter wie Bitvavo, Bitpanda und Coinbase sind in der EU lizenziert. Wichtig ist aber, die Unterschiede zwischen direktem Kauf und Krypto-ETPs zu verstehen.
Welche Anbieter sind seriös?
BaFin-/MiCA-lizenzierte Anbieter mit Standort in der EU: Bitvavo (Niederlande), Bitpanda (Österreich), Coinbase (USA mit EU-Lizenz), Kraken (USA mit EU-Lizenz). Diese erfüllen Geldwäsche-Vorschriften und bieten Kundenschutz – zumindest formal.
Direkter Kauf vs. Krypto-ETP
Direkter Kauf bei einer Börse: Sie besitzen den BTC selbst, können ihn auf eine eigene Wallet übertragen. Krypto-ETP bei Trade Republic oder Scalable: Sie kaufen ein Wertpapier, das den BTC-Kurs abbildet – kein direkter Coin-Besitz, dafür über das deutsche Wertpapierdepot abgewickelt mit voller Steuerautomatik.
Verwahrung – die wichtigste Entscheidung
Bei kleinen Beträgen (unter 1.000 €) genügt die Custodial Wallet der Börse. Bei größeren Bestände lohnt eine Hardware-Wallet (Ledger, Trezor) – maximale Sicherheit, dafür eigene Verantwortung für Seed-Phrase und Backup.