Krypto-ETPs sind Wertpapiere, die den Kurs einer Kryptowährung abbilden. Sie werden an der Börse gehandelt und liegen im normalen Wertpapierdepot – mit allen Vorteilen wie Sondervermögen, automatischer Steuerabführung und Anbindung an die Banking-App.
Wie funktioniert ein Krypto-ETP?
Anbieter wie 21Shares, CoinShares oder VanEck halten die Kryptowährung als Reserve und geben ETPs aus, die den Kurs 1:1 abbilden. Bei BTC-ETPs ist meist 100 % des Verwahrungswerts in echtem Bitcoin hinterlegt. Sie kaufen wie eine Aktie über Trade Republic, Scalable oder andere Broker.
Vorteile gegenüber direkter Krypto-Anlage
Erstens: Keine eigene Wallet nötig, keine Seed-Phrase. Zweitens: Verwahrung im deutschen Wertpapierdepot mit Sondervermögen-Schutz. Drittens: Steuerautomatik – Abgeltungssteuer wird automatisch abgeführt. Viertens: Im Notfall ist der ETP-Anteil über das Depot übertragbar und vererbbar.
Nachteile zu berücksichtigen
Sie können das ETP nicht in eine eigene Wallet übertragen – Sie sind permanent abhängig vom Custodian. Zudem fallen Verwaltungsgebühren an (0,5–1,5 % p. a.), die den Kursvorteil bei BTC-Hausse leicht schmälern. Bei direkter Anlage bei einer Börse gibt es keine laufende Gebühr.