Statt eine Summe komplett auf eine Laufzeit zu setzen, splittet die Festgeld-Treppe auf mehrere zeitversetzte Tranchen. Resultat: jährlich wird eine Tranche fällig, Sie können auf veränderte Zinsen reagieren – und holen sich trotzdem den langfristigen Zinsvorteil.
So funktioniert die Treppe
Sie teilen Ihr Anlagekapital (z. B. 25.000 €) in fünf gleich große Tranchen à 5.000 €. Erste Tranche: 12 Monate Laufzeit, zweite: 24 Monate, dritte: 36 Monate, vierte: 48 Monate, fünfte: 60 Monate. Nach Ablauf des ersten Jahres wird die erste Tranche fällig – Sie legen sie für 60 Monate (5 Jahre) neu an.
Vorteile gegenüber Einzelanlage
Erstens: Sie bekommen im Schnitt einen höheren Zins als bei einer reinen 12-Monats-Anlage. Zweitens: Sie behalten Flexibilität – jedes Jahr ist eine Tranche frei. Drittens: Sie reagieren automatisch auf veränderte Marktzinsen, weil das wiederangelegte Geld immer zum aktuellen Top-Niveau läuft.
Rebalancing nach 5 Jahren
Nach 5 Jahren ist die Treppe im Steady State: jedes Jahr wird eine 5-Jahres-Tranche fällig, Sie legen sie wieder für 5 Jahre an. Wenn sich die Zinslandschaft drastisch ändert, können Sie die fällige Tranche auch in eine andere Laufzeit verschieben – oder das gesamte Konzept umbauen.