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Festgeld · 4 Min.

Kurzfristiges Festgeld (6–18 Monate) – wann es sich lohnt

Wenn Sie Geld nicht jahrelang binden möchten, sind 6–18 Monate Festgeld die ideale Balance zwischen Zins und Flexibilität.

Nicht jeder Sparer möchte sein Geld für 5 oder 10 Jahre wegsperren. Kurzfristiges Festgeld (6 bis 18 Monate) bietet einen attraktiven Mittelweg: höhere Zinsen als Tagesgeld, aber überschaubare Bindung.

Zinsdifferenz zu Tagesgeld

Bei aktuellen Konditionen liegen 12-Monats-Festgeldzinsen typischerweise 0,3–0,5 Prozentpunkte über Tagesgeld. Auf 10.000 € sind das jährlich 30–50 € Mehrertrag – ohne signifikanten Aufwand. Bei 18 Monaten wächst der Abstand auf 0,5–0,8 Prozentpunkte.

Sinnvolle Einsatzgebiete

Geld, das Sie in 1–2 Jahren brauchen (Anzahlung Auto, Renovierung, Hochzeit), aber aktuell nicht. Steuererstattungen für die nächste Steuererklärung. Liquiditätsreserven, die über den Notgroschen hinausgehen und nicht in Aktien sollen.

Beste Anbieter

Klarna, CA Auto Bank, pbb direkt und Suresse bieten kurzfristiges Festgeld zu attraktiven Konditionen. Die Mindesteinlage liegt meist bei 500 € (Klarna) oder 2.500 € (Renault). Tagesaktuelle Konditionen finden Sie im FinanceAds-Rechner.

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Häufig gestellte Fragen

Lohnt sich 6-Monats-Festgeld überhaupt? +

Nur, wenn die Zinsdifferenz zu Tagesgeld mindestens 0,3 Prozentpunkte beträgt – sonst ist Tagesgeld mit seiner vollen Flexibilität die bessere Wahl.

Kann ich kurzes Festgeld verlängern? +

Ja. Die meisten Banken bieten am Laufzeitende eine automatische Verlängerung (Prolongation) zum dann gültigen Zins. Sie können den Vorgang auch deaktivieren und das Geld ausgezahlt bekommen.

Was ist mit Festgeld unter 6 Monaten? +

Selten verfügbar und meist nicht lohnenswert. Bei sehr kurzfristigem Anlagebedarf sind Tagesgeld-Aktionszinsen meist die bessere Option.