Festgeldzinsen steigen typischerweise mit der Laufzeit. Wer 2026 langfristig planen kann, holt sich einen deutlichen Zinsvorteil. In Phasen erwarteter Zinssenkungen lohnen sich sogar Laufzeiten bis 10 Jahre, um das aktuelle Niveau einzufrieren.
Kurzfristig: 12–24 Monate
Ideal, wenn Sie sich noch nicht 100 % sicher sind, ob Sie das Geld in den nächsten Jahren brauchen. Die Zinsen liegen meist 0,3–0,5 Prozentpunkte über Tagesgeld – ein Aufschlag, der die Bindung in den meisten Fällen rechtfertigt. Eignet sich auch als Einstieg ins Festgeld-Sparen.
Mittelfristig: 36 Monate
Die meistempfohlene Standard-Laufzeit für Anleger ohne klaren Liquiditätsbedarf. Mit 36 Monaten erreichen Sie typischerweise 0,5–1 Prozentpunkt über Tagesgeld – bei akzeptabler Bindung. Klassische Mittelfristanlage und Standardlaufzeit der Festgeld-Treppe.
Langfristig: 60 Monate und mehr
Sinnvoll, wenn Sie überzeugt sind, dass die Zinsen kurzfristig nicht mehr steigen werden. In sinkenden Zinsphasen können 5- oder 10-jährige Festgelder das aktuelle Niveau einfrieren – ein wertvoller Inflationsschutz. Wer flexibler bleiben möchte, splittet auf Treppe statt Einzelanlage.