Elster ist die kostenlose Online-Lösung des Finanzamts. Wer sich auskennt und keine komplexen Fälle hat, kann damit alles erledigen. Bezahlsoftware (WISO, Taxfix, Smartsteuer) kostet 25–80 € jährlich – lohnt sich aber für die meisten Steuerzahler.
Was Elster bietet
Direkter ELSTER-Versand ans Finanzamt, alle Anlagen und Formulare verfügbar, keine Kosten. Voraussetzung: Sie wissen, welche Felder Sie ausfüllen müssen, welche Werbungskosten Sie ansetzen dürfen und welche Sonderausgaben Sie nicht vergessen sollten.
Was Bezahlsoftware besser macht
Frage-Antwort-Führung statt nackter Formulare, automatische Optimierungsvorschläge (z. B. „Haben Sie an Pendelpauschale gedacht?"), Vergleich verschiedener Veranlagungsoptionen (Einzel- vs. gemeinsame Veranlagung), automatische Übernahme aus Vorjahr, Plausibilitätsprüfungen vor dem Versand.
Wann sich der Aufpreis lohnt
Bei Verheirateten mit Splitting-Optimierung, bei Selbstständigen mit EÜR, bei Arbeitnehmern mit hohen Werbungskosten (Homeoffice, doppelter Haushaltsführung), bei Eltern mit Kindern (Kinderfreibetrag vs. Kindergeld optimieren). Faustregel: Bei einer Erstattung über 200 € rechnet sich die Software meistens.