Dispozinsen liegen 2026 bei 9–13 % p. a. – das ist 4–8 Prozentpunkte über aktuellen Ratenkreditzinsen. Wer regelmäßig im Dispo ist, sollte die Schulden in einen Ratenkredit umschulden. Bei 5.000 € Dispo-Saldo macht das pro Jahr 200–400 € Zinsersparnis aus.
Wann der Dispo sinnvoll ist
Kurzfristige Überbrückung: 1–4 Wochen, bis das Gehalt kommt. Bei pünktlichem Ausgleich entstehen kaum Zinsen. Notfälle: unerwartete Rechnungen, die nicht warten können. Aber: Dauerhaft im Dispo bedeutet, dass die laufenden Ausgaben das Einkommen übersteigen – das ist ein strukturelles Problem.
Wann ein Ratenkredit besser ist
Bei dauerhaftem Dispo-Saldo über 1.000 € und 3+ Monaten. Bei größeren Beträgen (über 3.000 €) sowieso. Ein Ratenkredit hat planbare monatliche Raten und führt nach der Laufzeit zurück auf Null – während der Dispo schleichend wachsen kann.
Ablöse in 3 Schritten
Schritt 1: Im FinanceAds-Rechner Konditionen für einen Ratenkredit in Höhe des Dispo-Saldos einholen. Schritt 2: Kredit abschließen, Geld aufs Girokonto überweisen. Schritt 3: Dispo komplett ausgleichen und nach Möglichkeit den Disporahmen reduzieren oder ganz schließen – sonst läuft die Falle erneut.