Studenten brauchen Kredite meist für Studienkosten, Auslandssemester oder Übergangsfinanzierung bis zum ersten Job. Die Konditionen unterscheiden sich stark: KfW-Studienkredit ist günstig, Bildungsfonds einkommensabhängig, klassische Ratenkredite brauchen oft Bürgen.
KfW-Studienkredit
Der Klassiker: Bis 650 € pro Monat über bis zu 14 Semester, Zinsen 2026 typisch 7–9 % p. a. Rückzahlung beginnt 18 Monate nach Ende der Auszahlungsphase mit langen Laufzeiten (bis 25 Jahre). Keine Schufa- oder Bonitätsprüfung im klassischen Sinn – jeder eingeschriebene Student bekommt den Kredit.
Bildungsfonds
Anbieter wie CHANCEN eG, Brain Capital oder die Deutsche Bildung finanzieren Studienkosten gegen einen späteren Anteil am Einkommen. Sie zahlen z. B. 5–10 % Ihres Einkommens für 10 Jahre zurück – nur wenn Sie verdienen. Vorteil: kein klassisches Schuldenproblem. Nachteil: bei hohem Einkommen teuer.
Klassischer Ratenkredit mit Bürgschaft
Eltern oder andere Bürgen ermöglichen einen normalen Ratenkredit zu regulären Konditionen. Vorteil: Klar definierte Rückzahlung, oft günstigere Zinsen als KfW. Nachteil: Bürgen haften im Notfall – familiäre Verstrickung ist nicht ohne.