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ETF-Sparplan · 5 Min.

MSCI World vs. FTSE All-World – Welcher Welt-ETF ist besser?

Beide ETFs sind hervorragend für den Vermögensaufbau – aber sie unterscheiden sich in wichtigen Details.

MSCI World und FTSE All-World sind die beiden meistempfohlenen Welt-ETFs für deutsche Anleger. Sie decken jeweils tausende Unternehmen ab, unterscheiden sich aber in der Länderabdeckung, im Anbieter und in den Kosten.

Der zentrale Unterschied

MSCI World deckt 1.500+ Unternehmen aus 23 Industrieländern ab – ohne Schwellenländer wie China, Indien oder Brasilien. FTSE All-World enthält dieselben Industrieländer plus über 1.500 Unternehmen aus Schwellenländern. Damit ist FTSE All-World breiter aufgestellt.

Kosten und Anbieter

iShares MSCI World (IE00B4L5Y983): TER 0,2 % p. a. – größter ETF Europas mit über 60 Mrd. € Volumen. Vanguard FTSE All-World (IE00BK5BQT80): TER 0,22 % p. a. – günstig und breiter diversifiziert. Beide sind hervorragend liquide.

Welcher passt zu wem?

Wer eine reine Industrieländer-Welt möchte (das war der Marktstandard 20 Jahre lang): MSCI World. Wer Schwellenländer mitnehmen will, ohne separat zu kaufen: FTSE All-World. Wer historisch maximale Renditen will, kombiniert MSCI World mit MSCI Emerging Markets im 70/30-Verhältnis.

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Häufig gestellte Fragen

Welt-ETF oder 70/30? +

Beides ist sinnvoll. FTSE All-World ist einfacher (ein ETF), 70/30 (MSCI World + MSCI EM) gibt mehr Flexibilität bei der Gewichtung.

Wie viele ETFs brauche ich? +

Einer reicht für die meisten Anleger. Maximal 2-3 ETFs sind sinnvoll, sonst wird die Verwaltung unnötig komplex.

Gibt es ETF-Risiken? +

Ja: Marktrisiko (Kursverluste in Krisen sind möglich), Währungsrisiko (USD-dominierte Indizes schwanken gegenüber Euro). Beide Risiken sind über lange Anlagehorizonte aber meist kalkulierbar.