Prepaid-Karten sind keine echten Kreditkarten – Sie können nur das ausgeben, was Sie vorher aufgeladen haben. Trotzdem werden sie weltweit wie eine Visa- oder Mastercard akzeptiert und sind ohne Schufa erhältlich, was sie zur idealen Lösung für Jugendliche, Reisebudgets und Schufa-Notfälle macht.
So funktioniert das Prepaid-Modell
Sie laden die Karte per Überweisung, Lastschrift, Sofortüberweisung oder PayPal mit einem Betrag auf und können diesen anschließend wie mit jeder Kreditkarte ausgeben. Übersteigt eine Buchung das Guthaben, wird sie abgelehnt – Überziehung oder Schulden sind ausgeschlossen.
Sinnvolle Einsatzgebiete
Jugendliche unter 18 (Taschengeld, erste Online-Käufe), Schufa-Problemfälle (kein Bonitätscheck nötig), Reisebudget-Kontrolle (nur das aufgeladene Geld kann ausgegeben werden) und sicherheitsbewusste Online-Käufer (Kompromittierung der Karte beschränkt sich auf das Guthaben).
Anbieter im Markt 2026
PayCenter und Mastercard Boon richten sich an Jugendliche und Touristen. Revolut bietet eine Prepaid-Variante mit Fremdwährungs-Konvertierung zum Interbank-Kurs. Auch klassische Direktbanken wie comdirect bieten Prepaid-Visa-Varianten – meist im Paket mit dem JuniorGiro.
Nachteile beachten
Prepaid-Karten werden bei Mietwagen-Buchungen, Hotelreservierungen und manchen Online-Diensten nicht akzeptiert – diese Anbieter brauchen einen echten Verfügungsrahmen. Außerdem fallen bei vielen Prepaid-Karten Aufladegebühren an oder eine monatliche Grundgebühr von 1–3 €.